Eine beträchtliche Reihe von Menschen steht an der Seite Israels. Nicht nur Israelis, orthodoxe Juden und evangelikale Christen, sondern auch muslimische Araber.

Yael Eckstein schreibt (Jerusalem Post, 03.10.17), dass sie zum Trauerzelt einer arabisch-israelischen Familie im Dorf Abu Ghosh, westlich von Jerusalem, ging. Der Sohn von Suheir Ottman, Youssef, ein Wachmann, war einige Tage zuvor bei einem Terrorangriff ermordet worden.

Während Dutzende Mitmuslime aus dem Dorf auf Suheirs weißes T-Shirt mit israelischer Flagge auf der Schulter blickten und in Zustimmung eifrig nickten, sprach sie leidenschaftlich und ohne Tränen: „Mein Sohn, der von einem Terroristen getötet wurde, [als] er die jüdische Siedlung Har Adar bewachte, ist ein Held. Er starb im Kampf für die richtige Seite: Israel. In diesem andauernden Konflikt ist Israel die Seite, welche für Gerechtigkeit steht und immer wieder Frieden sucht. Ich bin stolz auf meinen Sohn, weil er sein Leben gegeben hat, um sicher zu stellen, dass der Terrorist nicht in jenes Dorf eindrang und mehr Menschen tötete.“

Ein weiterer arabisch-israelischer Muslim, Nuseir Yassin aus Arrabe in Galiläa, berichtet täglich von seinen Reisen um die Welt. (facebook.com/nasdaily)

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Am 01.10.17 gab er erzürnt 700.000 Facebook-Kontakten bekannt, dass man ihn daran gehindert habe, an Bord eines Kuwait-Airlines-Fluges von New York nach Indien zu reisen. Sein Vergehen? Er hat einen israelischen Pass, und Kuwait boykottiert Israel.

„Weil ich Israeli bin, ist es einer ganzen Fluggesellschaft nicht gestattet, mich in ihren Fliegern mitzunehmen, selbst wenn ich nicht nach Kuwait fliege“, schrieb er, nannte das diskriminierend und sagte, „dies sollte illegal sein.“

Er verhöhnte das ölreiche Königreich: „Liebes Kuwait, wenn Du Israel boykottieren willst, nur zu, verweigere mir den Service. Aber gib mir dann auch Deine USB-Sticks, Deine Telefone, Deine sicher fahrenden Autos, Dein Chat-Programm Viber, Dein GPS-Programm Waze oder Dein Antiviren-Programm“, alles israelische Erfindungen.

„Wenn Du Israel wegen Palästina boykottieren willst, glaube ich nicht, dass Du Dir ernsthaft Gedanken machst“, schalt er, „denn dann boykottierst Du auch 2 Millionen muslimisch-palästinensische Israelis wie mich … Dies nützt nur den Menschen an der Macht, den rückständigen, undemokratischen Königen der Araber …“

Eine kürzliche Meinungsumfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung an der Universität Tel Aviv zeigte, dass eine zunehmende Anzahl arabischer Bürger in Israel, 54 %, sich jetzt selbst Israelis nennen, wohingegen weniger als ein Sechstel sich noch immer Palästinenser nennen. Und 60 % sehen Israel jetzt positiv. (Jerusalem Post, 27.09.17)

– Red.