Eine wenig beachtete Statistik inmitten all der Kontroverse, welche die Neueinwanderer vom Nahen Osten nach Europa umgibt, betrifft muslimische Männer, die mehrere Frauen haben.

Fünf Jahre alten Schätzungen zufolge gibt es in Frankreich und Großbritannien jeweils 20.000 oder mehr polygame Ehen. In Deutschland (Berlin) haben einem Polizeibericht zufolge 30 % der arabischen Männer mehr als eine Frau – eine registrierte, die anderen illegal. Trotzdem werden sie heimlich von einem Iman nach muslimischem Recht verheiratet. Und die Regierung toleriert dies.

Mehrere Länder – Frankreich, die Niederlande, Schweden und Großbritannien – erkennen polygame Ehen an, wenn sie in Übersee geschlossen wurden.

Dies stellt jedoch ein neues Problem dar: das ist eine große und unerwartete finanzielle Last und ein soziales Problem für die großzügigen europäischen Staaten, weil Muslime auch den Familiennachzug beantragen.

In einem Fall, der Schlagzeilen machte, verlangte ein nach Dänemark eingewanderter Flüchtling, Daham Al Hasan, das Recht auf Familienzusammenführung – den Nachzug seiner 3 Frauen und 20 Kinder. Bisher durften eine Frau und 17 Kinder dem Ehemann/Vater nachziehen. Al Hasan behauptet, er könne nicht arbeiten, weil er an einer psychischen Störung leide, da er seine Kinder vermisse, und Rücken- und Beinprobleme habe. Er brauche das Kindergeld zum Leben. Die Anwälte sind überzeugt, dass auch die restlichen Familienangehörigen letztlich Einreiseerlaubnis erhalten werden.

In Dänemark, wie auch in Schweden, gibt es einige gewählte Abgeordnete, die zur Legalisierung der Polygamie raten, doch bisher gibt es noch Widerstand dagegen.

– Gatestone Institute, „Polygamy: Europe’s Hidden Statistic“, 05.06.16.