Khaled Abu Toameh


Ein palästinensisch-arabischer Journalist, der in Jerusalem arbeitet, erklärt, warum Nachrichtenmeldungen über die Palästinenser selten negativ sind. Er behauptet, seine Meinung könne nie auf Arabisch veröffentlicht werden, sonst wäre sein Leben in Gefahr. 

– Red.


„Palästinensische Journalisten … glauben, es gehöre zu ihrer Rolle und sei ihre Pflicht, ihre Führer und ihr Volk gegen Negativberichterstattung in den Medien zu verteidigen. Man lehrte sie, ein Journalist, der es wagt die PA oder die Hamas zu kritisieren, sei ein ‚Verräter‘. Sie erwarten von israelischen und westlichen Journalisten, dass sie nur über Israel Schlechtes berichten…

Viele westliche Journalisten schauen bei Angriffen auf die Pressefreiheit durch die PA und die Hamas weg. Möglicherweise fürchten sie, auch sie würden nicht länger in der Lage sein, nach Ramallah und in den Gazastreifen zu fahren. Sie wissen, dass sie an diesen Orten nicht willkommen sind, wenn sie irgendetwas schreiben, das ein schlechtes Licht auf die Palästinenser wirft.“

– Auszüge aus „Wer bedroht israelische Journalisten und warum?“, Gatestone Institute, 10.06.16