Dr. Herbert Hillel Goldberg
Dr. Herbert Hillel Goldberg

Gott ist Wahrheit! Im Buch seines Wortes ist uns die Wahrheit mitgeteilt. Das jüdische Volk ist Gottes persönliches Eigentum (5. Mo. 7, 6). Die Juden werden weltweit volkstümlich das Volk des Buches genannt. Nirgends wird der Widerstand und Kampf gegen Gott, die Wahrheit, mehr ausgedrückt als in der negativen Behandlung der Juden weltweit. Das füllt Volumen, ich will mich jedoch nur auf 2 Seiten und auf das Gegenwärtige kurzgefasst beschränken.

„So ziehet nun hin, die ihr dem Schwert entronnen seid, und säumet euch nicht. Gedenket des Herrn in fernem Lande und lasset euch Jerusalem im Herzen sein“ (Jer. 51, 50)

Eine der vielen prophetischen Mitteilungen über die aus aller Welt heimkehrenden Juden und Wiederherstellung des Landes Israel ist: „So spricht der Herr: An diesem Ort, davon ihr sagt: Er ist wüst, weil weder Leute noch Vieh in den Städten Judas und auf den Gassen zu Jerusalem bleiben, die so verwüstet sind, dass weder Leute noch Bürger noch Vieh darin sind, wird man dennoch wiederum hören Geschrei von Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams und der Braut und die Stimme derer, so da sagen: ‚Danket dem Herrn Zebaoth, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich‘“ (Jer. 33, 10-11).

Sieht die Welt das Geschehen nicht, erkennen das nicht einmal bibelgläubige Christen? Ganz Israel war Jahrhunderte lang öde und verdorrt, seine Städte verwüstet. Aber wie fast unbeschreiblich anders ist es bereits heute. Das Land ist wiederbelebt, grünt und blüht und bringt Frucht, die sogar in alle Welt gesandt wird. In den Städten Judäas und auf den Gassen Jerusalems jubeln Jugendliche und spielen Kinder. In den Parkanlagen sieht man Hochzeitsfeiernde. Das will der Feind negieren.

Die Propheten hatten die weltweite Zerstreuung der Juden vorausgesagt. Der Grund dafür war Sünde, wie Vernachlässigung der Witwen und Waisen und durch Ehen mit Heiden Verleitung zum Götzendienst. Deshalb ließ Gott Strafen zu. Aber hier seine Beurteilung des Resultats: „So spricht der Herr Zebaoth: Ich eifere um Jerusalem und Zion mit großem Eifer und bin sehr zornig über die stolzen Heiden, denn ich war nur ein wenig zornig, sie aber halfen zum Verderben“ (Sach. 1, 14-15). Nach dem hebräischen Text war Gott nur begrenzt zornig über Israel, und die Heiden haben die Verfolgung übertrieben.

Die Zerstreuung hatte dennoch auch 2 gute Seiten: 1. waren die Juden dadurch den Heiden ein Licht und 2. blieben sie (weil unter viele Nationen zerstreut) immer noch irgendwo erhalten.

„So ziehet nun hin, die ihr dem Schwert entronnen seid, und säumet euch nicht. Gedenket des Herrn in fernem Lande und lasset euch Jerusalem im Herzen sein“ (Jer. 51, 50). Das Sehnen des jüdischen Volkes zurück nach Jerusalem und zur angestammten Heimaterde wurde erfüllt. Welcher Beweis der Wahrheit!

Die Feinde Gottes streiten aber immer noch unter der Leitung des Vaters der Lüge (Joh. 8, 44) gegen die Wahrheit. Gottes Eigentumsvolk wollen sie vernichten (wie Iran es deutlich sagt). Und Jerusalem möchten sie, zunächst teilweise, unter der Herrschaft eines fremden Gottes bringen. Und Judäa möchten sie zu einem zweiten Palästinenserstaat umfunktionieren, in dem es keinen Juden geben wird (so die Apartheid des PA-Präsidenten Mahmoud Abbas).

Wir lesen jedoch im Buch der Wahrheit: „So spricht der Herr: Ich kehre mich wieder zu Zion und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem soll eine Stadt der Wahrheit heißen und der Berg des Herrn Zebaoth ein Berg der Heiligkeit“ (Sach. 8, 3).

Jerusalem ist Erdzentrum! „Das ist Jerusalem, das ich mitten unter die Heiden gesetzt habe und ringsumher Länder“ (Hes. 5, 5). Von hier aus wird der Messias die Welt regieren: „Und werden alle Heiden dazulaufen und viele Völker hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln in seinen Steigen! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem“ (Jes. 2, 2-3). „Welches Geschlecht aber auf Erden nicht heraufkommen wird gen Jerusalem, anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über die wird’s nicht regnen“ (Sach. 14, 17). 

Und das jüdische Volk bleibt ewig! Gott nennt sogar Sonne, Mond, die Sterne, das Meer, die ganze Ordnung des Universums und den Himmel zur Garantie, dass der Same Israels ein Volk vor IHM bleiben wird (s. Jer. 31, 35-37). Wer kann dagegen konkurrieren und gewinnen?

Es sollte für keinen Bibelgläubigen schwierig sein, die Siegesseite zu wählen.